Gemeinsam. Engagiert. Verbunden.
Mit Zuversicht, einem fröhlichen Lächeln und vor allem gemeinsam sind die Kolleginnen und Kollegen unserer 40 Einrichtungen in das neue Schuljahr gestartet. Bei der nunmehr fünften Auflage der Tischgemeinschaft waren unsere Schulen und Horte über alle Entfernungen hinweg miteinander verbunden – im Glauben, im Gebet und in der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen.
„Segne unseren Alltag, damit aus vielen kleinen Schritten ein gutes Ganzes wird.“ Dieser Gedanke stand im Fokus der diesjährigen Tischgemeinschaften und macht deutlich, was unsere Stiftungsfamilie auszeichnet: Viele Menschen bringen an unterschiedlichen Orten ihre Begabungen, Erfahrungen und Ideen ein. Jede und jeder übernimmt Verantwortung und gestaltet auf eigene Weise das Leben an unseren Schulen mit.
Sichtbar und erlebbar wurde dieses Miteinander auch bei den gemeinsamen Frühstücksrunden, die die Kollegien vor Ort ausrichteten. Viele Mitarbeitende brachten eine Kleinigkeit mit und trugen so zu reich gedeckten, vielfältigen Tischen bei – so bunt und unterschiedlich wie die Kollegien selbst.
Ein kleines Geschenk zum Schuljahresbeginn griff diesen Gedanken auf besondere Weise auf: Kleine Honiggläser aus einer Privatimkerei versüßten den Kollegien den Start ins neue Schuljahr und waren eine willkommene Ergänzung der Frühstücksrunden. Wie die Bienen mit Fleiß und in guter Gemeinschaft wirken, so gestalten auch die Kollegien Tag für Tag das Leben und Lernen in ihren Schulgemeinschaften.
Damit verbunden ist ein großes Dankeschön für das große Engagement unserer Hausmeister, Sekretärinnen, pädagogischen und aller weiteren Mitarbeitenden. Gemeinsam schaffen wir lebendige Orte des Lernens, des Glaubens und des Miteinanders.
Die Andacht richtete den Blick zugleich auf das, was dieses Miteinander im Schulalltag konkret bedeutet: ein offenes Herz für die Menschen, die uns begegnen, und einen wachen Blick für das, was Kinder und Jugendliche brauchen – zusätzlich zu Noten und Unterrichtsplänen. Mit Humor zu unterrichten, mit Geduld zu begleiten, mit Mut zu entscheiden und Fehler nicht zu fürchten, sondern aus ihnen zu lernen.
Gemeinsames Singen, Beten und Innehalten machte diese Verbundenheit über die einzelnen Schulstandorte hinweg spürbar. Niemand bricht allein in das neue Schuljahr auf. Als Stiftungsfamilie tragen wir Verantwortung miteinander und füreinander, ergänzen und stärken uns – und dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns zur Seite steht.
So beginnen wir das neue Schuljahr gemeinsam mit Zuversicht und dem Wunsch, dass unsere Worte ermutigen, unsere Hände aufbauen und sich die vielen kleinen Schritte des Schulalltags zu einem guten Ganzen fügen.