Schulen im Aufbruch - Kirche im Umbruch

Begegnung zwischen dem Landesbischof und Schulleitenden der EKM

Wann: 4. März 2020, 10 bis 17 Uhr

Wo: Burg Bodenstein, Bugstraße 1 (37339 Leinefelde Worbis)

geplanter Ablauf

Die evangelische Kirche in Deutschland steht vor einem Umbruch: Ein Rückgang kirchlicher Bindung, zunehmender Glaubensverlust, sinkende Mitgliederzahlen und Umstrukturierungen fordern ein Umdenken und eine Neujustierung heraus. 

Gleichzeitig sind auf dem Gebiet der neuen Bundesländer viele neue evangelische Schulen gegründet worden, zumeist aus Eltern- oder Ehemaligeninitiativen heraus,  mit reformpädagogischen Ansätzen und religiösem Profil. Menschen mit und ohne konfessionellen Hintergrund suchen dort qualitätvolles Schulwesen, das den einzelnen im Blick hat, Gemeinschaft lebt und christliche Werte vermittelt. Schwingt bei den einen der Wunsch nach religiöser Sozialisation in einem weitgehend areligiösen Umfeld mit, machen andere erste Erfahrung mit dem Glauben und der Kirche.  

Diese Ungleichzeitigkeiten - Aufwuchs und Abbruch in einem - in den Blick zu nehmen, einander besser kennenzulernen, um miteinander die Umbruchsituation als Chance des Neuanfangs zu gestalten und Einheit in Vielfalt zu leben, dafür möchte diese Veranstaltung Impulse setzen. 

Eingeladen sind alle Schulleitenden allgemeinbildender evangelischer Schulen auf dem Gebiet der EKM, die Interesse an Austausch, Begegnung und Vernetzung haben, qualitätvolles Schulwesen gestalten und miteinander Kirche bauen wollen.

Anmeldeverfahren: 

Bei Interesse füllen Sie bitte den Anmeldebogen aus und senden ihn unter dem Stichwort „Begegnung mit dem Landesbischof“ per E-Mail an fortbildung@schulstiftung-ekm.de.

Anmeldeschluss ist der 21. Februar 2020. Über die Reihenfolge der Platzvergabe entscheidet das Datum der Anmeldung. Die Teilnahme ist entsprechend der räumlichen Gegebenbeiten auf Burg Bodenstein begrenzt. 

Kosten:

Für Schulleitende der Evangelischen Schulstiftungen übernimmt jeweils die Schulträgerin die Kosten für die Teilnahme. Für alle übrigen Teilnehmenden wird ein Unkostenbeitrag von 40,00 Euro erhoben.