Stiftungsprogramm wird mit dem Werner-Sylten-Preis der EKM ausgezeichnet

Das Stiftungsprogramm „Politische Bildung und demokratische Erziehung“ mit Programmleiter Jürgen Junker wurde am 10. Januar 2018 mit dem Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog der EKM ausgezeichnet.

Seit Ende 2012 setzt sich Jürgen Junker im Rahmen des Stiftungsprogrammes „Politische Bildung und demokratische Erziehung“ mit ganz unterschiedlichen Formaten für den christlich-jüdischen Dialog ein. Die ausgezeichneten Projekte beginnen dabei schon bei den ganz Kleinen in den Grundschulen der Evangelischen Schulstiftung, die an wechselnden Orten mit den „Projekttagen Judentum“ und den „Mischpoketagen“ kindgerecht an die jüdische Religion herangeführt werden.

Die älteren Stiftungsschüler kommen zum Beispiel bei dem Projekt „Auf Abrahams Spuren“ mit Vertretern der jüdischen, christlichen und muslimischen Religion ins Gespräch oder veranstalten im Rahmen der Schüler-AGs „Offene Synagoge“, die es in Erfurt und Mühlhausen gibt, Führungen von Schülern für Schüler durch die dortigen Synagogen. Die Beziehungen zur Jüdischen Gemeinde Erfurt sind über die Jahre so intensiv geworden, dass das jährliche Pogromgedenken der Gemeinde auf dem jüdischen Friedhof fast schon traditionell von Schülergruppen des Erfurter Ratsgymnasiums inhaltlich mitgestaltet wird. Darauf wies der Vorsitzende der jüdischen Landesgemeinde Prof. Reinhard Schramm in seinem bewegten Grußwort hin.

Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung, freut sich sehr über diese Auszeichnung: „Ich gratuliere unserem Programmleiter Jürgen Junker und den beteiligten Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich zu diesem Preis. Im Gespräch mit ihm merkt man sofort, dass ihm diese Projekte und die christlich-jüdischen Beziehungen sehr am Herzen liegen. Es gelingt ihm, seine Begeisterung in den Veranstaltungen an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben und diese dauerhaft für einen christlich-jüdischen Dialog zu sensibilisieren.“